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29.04.2014 23:54 Alter: 3 yrs
Autor: Martin Brosy

DAX-Fahrplan für den 30.04.2014


Reutlingen (www.boersenpoint.de):

Reutlingen (www.binoptpoint.de): Von den Höchstständen im Januar 2014 ist der DAX zwar noch entfernt, allerdings glauben viele Analysten noch an den Bruch der 10.000 Punkte-Marke. Dabei bewegt sich der Index in diesem Jahr eigentlich nur seitwärts, ernsthafte Versuche über die Marke von 9.700 Punkten zu gelangen, hat es lediglich Ende Februar gegeben. Als Aktionär würde ich die Unterstützung bei 9.200 Punkten und den Widerstand bei 9.600 Punkten im Auge behalten. Gelingt der Bruch der Marke bei 9.750 Punkten, würde dies in der Tat ein starkes Kaufsignal auslösen.

Die Ukraine-Krise ist noch längst nicht ausgestanden. Ich persönlich halte sogar eine Verschärfung für wahrscheinlich. Obwohl die deutsche Bevölkerung gegen einen Krieg ist und die Handlungen der Nato und USA verurteilt, zeichnen die Medien ein Anti-Russisches Bild, welches argumentativ nicht gerechtfertigt ist. Als Trader schätze ich nicht den Osten, sondern den Westen als unberechenbar ein. Man gewinnt sogar den Eindruck, dass unsere amerikanischen Freunde es auf einen Krieg anlegen. Angesichts der angespannten Situation würde ich vorerst short im Markt positioniert bleiben. Gegenbewegungen können auf kleinen Zeitebenen Long gehandelt werden.

Solange die Marke bei 9.750 Punkten nicht überwunden wird, bleibt der DAX im Konsolidierungsmodus. Noch ist aber nichts verloren, denn der DAX notiert noch oberhalb des SMA200.

Positiv auf den Kurs haben sich gestern die Reaktionen der Marktteilnehmer auf die Zahlen der Deutschen Bank ausgewirkt. Die Commerzbank wurde dadurch gleich mit nach oben gezogen.

Politische Börsen haben kurze Beine. Ich empfehle die Berichterstattung um die Ukraine genauestens zu beobachten. Zeichnen sich Spannungen ab, sollte sofort auf fallende Kurse gesetzt werden. Bei Truppenabzügen oder ähnlichem kann kurzfristig long investiert werden.

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Über den Autor (*)

Martin Brosy

Martin Brosy
Boersenpoint

Martin Brosy betreibt die Börsenplattform und das Börsenspiel www.boersenpoint.de . Mit dem Beginn seines BWL-Studiums 2009 fing Herr Brosy damit an Aktien und Devisen erfolgreich zu traden.
Als Chefredakteur von Boersenpoint veröffentlicht er täglich seine Gedanken zu interessanten Aktien und komplexen Volkswirtschaftlichen Zusammenhängen.

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