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19.09.2017 15:23 Alter: 90 days
Autor: Martin Brosy

Unser kleines 1x1 rund um Kredite - Das sollten Sie für 2018 wissen

Immer wieder ist in den Medien die Rede von besonders niedrigen Zinsen. Bislang ist es jedoch eine Minderheit der Kreditnehmer, die diesen Befund auch im Hinblick auf das persönliche Darlehen bestätigen kann. Doch worauf ist im Jahr 2018 bei der Fremdfinanzierung zu achten? Und worin liegen die Möglichkeiten, die Kosten erheblich zu senken?


Bild: Wir verraten dir was sich 2018 verändern wird und ob sich ein Kredit lohnen wird. Bildquelle: boonchoke – 610291364 / shutterstock.com

Der niedrige Leitzins

In der Tat ist die EZB für die aktuelle Entwicklung verantwortlich, die viele Sparer stört. Kreditnehmer haben derweil die Möglichkeit, ihre Wünsche und Träume günstig zu finanzieren. Während die Europäische Zentralbank die Entwicklung aktuell durch Anleihenkäufe im großen Stil unterstützt, kann diese Politik nicht ewig fortgeführt werden. Ansonsten droht die Blasenbildung, welche den Finanzmarkt wieder in die Krise stürzen könnte. Wer vorhat, im kommenden Jahr einen Kredit aufzunehmen, sollte genau auf die entsprechenden Statements hören. Lässt sich das Darlehen ohnehin nicht umgehen, so ist es wichtig, den niedrigsten Leitzins aller Zeiten zu nutzen. Schließlich liegt darin die Chance, die Gesamtkosten des Kredits deutlich zu senken.

Neue Möglichkeiten entdecken

Weiterhin drangen in der letzten Zeit viele Online-Kreditanbieter auf den Markt. Sie machten zum ersten Mal seit Jahrzehnten den großen Hausbanken Konkurrenz, die sich zuvor über ein Monopol in der Welt der Kredite freuen konnten. Durch die veränderte Situation stehen den Verbrauchern nun unzählige Möglichkeiten bereit, die sich in ihrer Fülle kaum erfassen lassen. Aus diesem Grund helfen Vergleiche im Internet, sich zunächst einen Überblick zu verschaffen und die wirklich attraktiven Offerten zu finden. So haben Kreditnehmer unter www.guenstigekredite.info die Möglichkeit, alle seriösen Unternehmen auf einen Blick zu erfassen und den Vergleich sogar auf die eigenen Konditionen und Rahmenbedingungen abzustimmen.

Kommt nun die Zinswende?

Immer mehr Experten und Analysten sind der Meinung, im Jahr 2018 könnte endgültig die Zinswende anstehen. Auch Kreditnehmer müssen sich auf die möglichen Folgen einstellen, welche sich auf die gesamte Wirtschaft beziehen. Zunächst werden Unternehmen nicht mehr dazu in der Lage sein, große Investitionen zu tätigen, was die Konjunktur im Land schwächt. Auf der anderen Seite steht auch der Börse weniger günstiges Kapital zur Verfügung. Für Kreditnehmer, die nicht über eine Zinsbindung in ihrem Vertrag verfügen, erhöhen sich die Kosten des Darlehens deutlich. Besonders stark könnte der Umschwung Bauherren treffen, welche ihre eigenen vier Wände zum großen Teil aus Fremdkapital finanzierten. Denn durch den Anstieg der Zinsen könnten sich die Gesamtkosten des Vorhabens schnell um einen fünfstelligen Betrag steigern.

Die finanzielle Sicherheit

Um nun als Kreditnehmer trotzdem finanzielle Planungssicherheit zu erhalten, spielt die Zinsbindung eine entscheidende Rolle. Sie legt bereits zur Zeit des Vertragsabschlusses ein bestimmtes Zeitfenster fest, in dem es einem Unternehmen nicht mehr möglich ist, die Kosten des Darlehens zu erhöhen. In der Folge bleibt der Kredit weitgehend von den Folgen der Zinserhöhung verschont, falls diese im Jahr 2018 folgt. Wem es gelingt, den persönlichen Kredit noch zu Zeiten der niedrigen Zinsen zum Abschluss zu bringen, sollte deshalb auf diese Klausel beharren. Die Tatsache, dass sie überhaupt zur Verfügung steht, ist sogleich ein klares Zeichen für die Seriosität des Kreditgebers, wodurch das komplette Geschäft unter positiven Vorzeichen steht. Vor diesem Hintergrund sollten sich Interessierte vor allem frühzeitig über die zur Verfügung stehenden Möglichkeiten in Kenntnis setzen und dadurch die Weichen auf eine langfristige und günstige Finanzierung stellen. Schließlich war es nie günstiger möglich, einen Kredit für sich zu nutzen.

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Über den Autor (*)

Martin Brosy

Martin Brosy
Boersenpoint

Martin Brosy betreibt die Börsenplattform und das Börsenspiel www.boersenpoint.de . Mit dem Beginn seines BWL-Studiums 2009 fing Herr Brosy damit an Aktien und Devisen erfolgreich zu traden.
Als Chefredakteur von Boersenpoint veröffentlicht er täglich seine Gedanken zu interessanten Aktien und komplexen Volkswirtschaftlichen Zusammenhängen.

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